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Wirtschaftliche Impulse durch Investitionen und Entgelterlass

06.07.2020

Mit über 10 Millionen Euro an Investitionen setzt die Stadtgemeinde Hall in Tirol ein Bündel an Maßnahmen, um als wichtiger Auftraggeber die lokalen Unternehmen in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten zu unterstützen,

Mit über 10 Millionen Euro an Investitionen setzt die Stadtgemeinde Hall in Tirol ein Bündel an Maßnahmen, um als wichtiger Auftraggeber die lokalen Unternehmen in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten zu unterstützen. Zusätzlich wurde vom Gemeinderat ein Entgelterlass für Gastgärten und diverse Betreuungseinrichtungen beschlossen.

Um die negative finanzielle Auswirkung der Corona-Pandemie für die heimischen Betriebe und damit auch für die Arbeitnehmer zu mildern, hat sich der Haller Gemeinderat dazu entschlossen, bereits geplante Bauvorhaben umzusetzen und weitere vorzuziehen. Für Bürgermeisterin Dr. Eva Maria Posch ein richtiger Schritt: „Wir legen sehr viel Wert darauf, dass die Haller Unternehmen und damit die Arbeitsplätze für die Menschen in der Region erhalten bleiben. Als Stadtgemeinde setzen wir deshalb mit Investitionen von mehr als zehn Millionen Euro wichtige wirtschaftliche Impulse, auch um die Zuversicht und die Kaufkraft zu stärken. Es ist sinnvoll, wenn die Stadt als Auftraggeber verstärkt auftritt und dafür sorgt, dass man im kleineren Bereich die Einkäufe lokal tätigt, aber auch im größeren Umfang bei Investitionen und Vorhaben Geld in die Hand nimmt.“

Verantwortung als Auftraggeber
Ungewöhnliche Zeiten bedürfen ungewöhnlicher Maßnahmen, wie die Bürgermeisterin erklärt: „Wir sind uns natürlich im Klaren, dass die städtischen Einnahmen gerade bei den Ertragsanteilen zurückgehen werden. Um als Auftraggeber erhalten zu bleiben, nehmen wir auch Schulden auf. Im Gegensatz zu anderen österreichischen Gemeinden, die Vorhaben zurückstellen, gehen wir einen anderen Weg und investieren mehr. Das können wir uns aber nur leisten, da wir in der Vergangenheit gut gewirtschaftet und im vorigen Jahr einen Überschuss erzielt haben. Natürlich wollen wir auch die finanziellen Zuschussprogramme von Land und Bund nützen.“

Quer durch alle Stadtteile
Bauvorhaben, die heuer zusätzlich durchgeführt bzw. noch begonnen werden sollen, sind etwa der weitere Ausbau des Stadtmuseumsdepots, die Gebäudesanierung Bachlechnerstraße 2, diverse Straßenbauprojekte, der Parkplatz Anna-Dengel-Straße, das Kinderzentrum Hall-Schönegg, die Sportanlage Schönegg Neu, die Beleuchtung und Bewässerung am Sportplatz Lend, diverse Wohnungssanierungen, der Umbau beim Recyclinghof, vielfältige Maßnahmen für umweltgerechtes Entsorgen und der Fenstertausch Volksschule Unterer Stadtplatz.

Verzicht auf Entgelte und Förderung
Weitere Punkte der Unterstützung bilden der Verzicht auf Entgelte in der Höhe von 80.000 Euro im Bereich Kindergarten/Kinderkrippe, der Schulbetreuung und der Musikschule sowie der nicht eingehobene Pachtzins für Gastgärten in der Altstadt und die Wirtschaftsförderung von 100.000 Euro im Rahmen des Sommerprogramms.

Eines der aktuellen Bauprojekte ist die Restaurierung der Nepomuk-Kapelle in der Unteren Lend. Im Bild die Restauratoren Michael Schretthauser und Christian Mayr mit DI Silvia Hartl vom Bauamt Hall in Tirol. 
Eines der aktuellen Bauprojekte ist die Restaurierung der Nepomuk-Kapelle in der Unteren Lend. Im Bild die Restauratoren Michael Schretthauser und Christian Mayr mit DI Silvia Hartl vom Bauamt Hall in Tirol.
 
 
 

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